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Cochlear-Implantate & Knochenleitungssysteme:
Wenn Hörgeräte nicht mehr reichen ...

Bei manchen Menschen hilft nicht einmal mehr das stärkste Hörgerät. Doch auch diese schwerhörigen Menschen können wieder hören – mithilfe von Cochlear Implantaten. Inzwischen tragen in Deutschland rund 30.000 Menschen ein solches Implantat – Tendenz steigend. Liegt eine Schalleitungsschwerhörigkeit oder ein sogenannter kombinierter Hörverlust vor, kommen dagegen Knochenleistungssyteme zum Einsatz. Beide Implantat-Typen erhöhen die Lebensqualität ihrer Träger drastisch – daher ist es uns eine besondere Herzensangelegenheit, auch hier bestmöglich zu unterstützen.

Ein Cochlea-Implantat

Für wen eignet sich welches Implantat?

Cochlear-Implantate eignen sich für alle Menschen, mit funktionierendem Hörnerv und intakter zentraler Hörbahn. Weiterhin unterscheidet man zwischen zwei Zielgruppen: Einmal sind das gehörlos geborene Säuglinge und Kleinkinder, also Kinder, die noch nicht sprechen können. Ab einem Alter von etwa einem Jahr kann eine Implantation bei Kindern durchgeführt werden. Andererseits sind das Menschen aller Altersklassen, die nach dem Spracherwerb ihr Gehör verlieren oder an einer besonders schweren Schwerhörigkeit leiden.

Knochenleistungssysteme kommen zum Einsatz, wenn wegen Fehlbildung oder Verengung des Gehörgangs – etwa durch Narben oder Entzündungen – der Schall nicht mehr ins Innenohr gelangen kann. Auch bei einem stark beschädigten Mittelohr machen Knochenleitungssysteme Sinn. Sie erzeugen Vibrationen und keinen Schall wie es Hörgeräte machen. Das Innenohr wird dann durch Knochenschall in Schwingung gesetzt. Diesen Vorgang nennt man Knochenleitung.

Wie funktioniert ein Cochlear-Implantat?

Ein Cochlear-Implantat (CI) ist ein elektronisches Hörsystem, das aus zwei Teilen besteht. Das eigentliche Cochlear-Implantat liegt komplett und unsichtbar unter der Haut. Dort wird es unter Vollnarkose in einem etwa 2-stündigen Routineeingriff in einer darauf spezialisierten Klinik eingesetzt. Der äußere, sichtbare Teil besteht aus einer Sendespule und einem Sprachprozessor, der wie ein Hörgerät hinter dem Ohr getragen wird. Die Mikrofone im Sprachprozessor nehmen den Umgebungsschall auf und wandeln ihn in elektrische Signale um. Diese werden über die Sendespule an das Cochlear-Implantat weitergeleitet. Das Implantat stimuliert den Hörnerv, so dass die Signale im Gehirn zu einem Höreindruck weiterverarbeitet werden. Inzwischen sind am Markt auch Colchlea-Implantate erhältlich, bei denen Sprachprozessor und Sendespule in einem Teil verbaut sind.

Wie funktionieren die unterschiedlichen Knochenleistungssysteme?

Ponto (von Oticon Medical)/Baha (von Cochlear):

Bei diesen Geräten wird ein Implantat hinter dem Ohr im Schädelknochen befestigt, daran wird dann das Ponto-Gerät angekoppelt. Dies ist von außen sichtbar. Es erzeugt Schwingungen, das Implantat gibt die Schwingung an den Knochen weiter.

Bonebridge (MedEl):

Hier sitzt das Implantat komplett unter der Haut, ebenso das schwingende Element. Von außen wird der Prozessor magnetisch am Implantat befestigt. Nimmt man den Prozessor ab, ist – im Gegensatz zum Ponto-Gerät – nichts zu erkennen. Bei der Bonebridge wird das Signal induktiv also magnetisch auf das Implantat übertragen. Das Implantat schwingt und überträgt diese Schwingung über den Knochen.

Vibrant Sound Bridge (MedEl):

Wie bei der Soundbridge sitzt der Prozessor magnetisch auf der Haut, das Implantat befindet sich darunter. Das schwingende Element sitzt jedoch im Mittelohr und stimuliert das Trommelfell.

Grafik Cochlea-Implantat

Wie lange kann man Implantate nutzen?

Die Implantate sind so robust gebaut, dass sie ein Leben lang halten – weitere Operationen sind in der Regel nicht erforderlich. Selbst Implantate, die bereits seit über 30 Jahren getragen werden, arbeiten immer noch zuverlässig. Patienten haben dennoch die Möglichkeit, von den neuesten technologischen Entwicklungen zu profitieren: Der am Ohr getragene Soundprozessor kann etwa durch einen neuen, leistungsfähigeren ersetzt werden.

Wer übernimmt die Kosten für ein Implantat?

Die Kosten für Untersuchungen, Operation und Nachsorge übernehmen, bei passender Indikation, die Krankenkassen.

Wenn Hörgeräte bei Ihnen nicht mehr reichen, beraten wir Sie gerne. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für eine Implantat-Beratung.

Unsere Partner

Kooperationen Krankenhäuser, Ärzte, Servicepartner Oticon Medical und MedEl, Active Plus Listening

Unsere Aufgaben im Hörstudio Schirner:

Wir verfügen über das nötige, sehr spezifische Fachwissen, sowie das technische Equipment, um Cochlear-Implantate und Knochenleistungssysteme von zu warten und zu reparieren. Auch Ersatzteile und neue Prozessoren sind bei uns erhältlich. Wir bilden uns aktuell im Bereich der Implantate weiter – und nehmen sogar an den Operationen teil. Gemeinsam mit den Kliniken erzielen wir so ein Maximum an Zufriedenheit.

Auch das sind unsere Aufgaben rund um Implantate:

- Einstellung bzw. Nachjustierung der Soundprozessoren von Ponto, Baha, Bonebridge
- Service für Implantate der Hersteller MedEl, Otiocn Medical, Advanced Bionics
- Soundprozessor upgraden
- Reparaturabwicklung oder Reparatur direkt vor Ort
- Beratung
- Anpassung von Ponto, Baha, Bonebridge
- Zubehör & Batterien
- Anfertigung individueller Halte-Otoplastiken

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